Mittwoch, 15. April 2020

ARTIKELREIHE | Ursachen der Wirtschaftskrise

Die Bundesregierung spricht von "Corona-Krise" - wir wissen: bei der heutigen Krise handelt es sich um eine tiefgehende Krise der kapitalistischen Wirtschaftsproduktion.
Schon in der Vergangenheit haben derartige Krisen ins Elend, während sich andere weiterhin bereichern.
den Verlauf der Geschichte einschneidend geändert. Ohne sie wäre das Jahr 1933 anders verlaufen, sie mischen die Karten unter den Weltmächten und Klassen neu, verursachen den Ausverkauf ganzer Landstriche und stürzen Massen 
Die Abläufe in der Weltwirtschaft sind komplex - aber sie sind in der Lage, das Leben von uns allen, die Politik in unserem Land und unsere Geschichte einschneidend zu verändern.
So lange der Kapitalismus existiert, wird sich daran nichts ändern. Niemand - kein Anhänger Ludwig Erhards, John Maynard Keynes oder Adam Smiths - kann den Kapitalismus zu etwas reformieren, was er nicht ist - zu einer gesunden, krisen- und klassenlosen Gesellschaft. Das ist nur unter dem Banner des Sozialismus, der Arbeiterklasse möglich.
Wir denken: die heutige Krise zeigt uns mehr denn je, dass die Abschaffung des Kapitalismus nicht nur wünschenswert, sondern objektive Notwendigkeit geworden ist.
Es hilft, die Krisen unserer Zeit zu verstehen - und das ist nur mithilfe des Marxismus möglich. Um es euch zu erleichtern, haben wir eine Artikelreihe unseres Genossen Juan Ignacio Ramos aus dem Jahr 2008 übersetzt, die sehr treffend die Ursachen der Krise von 2008/9 bespricht und auch auf die heutige Krise gut anzuwenden ist. Die Artikelreihe soll einen Einblick geben in die marxistische Krisentheorie.
Wir sagen: Es gab nie eine bessere Zeit, Marxist zu werden!